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Strenge Kontrolle im Schutzgebiet

Zum Artikel „Sieben Schilder sollen die Augen öffnen“ vom 29  November

Es ist sehr zu begrüßen, dass interessierte Bürger durch Infotafeln über das Naturschutzgebiet „Wiestal mit Rauber“ mehr Wissen erhalten sollen.

Im Artikel „Sieben Schilder sollen Augen öffnen“ wird vom Naturschutzbund (Nabu) in Jesingen die sehr hohe Artenvielfalt hervorgehoben, welche in den Schutzgebieten leben und sich sehr wohl fühlen. Zudem wird genannt, wie toll das Ganze doch ist. Gleichzeitig werden aber vom Nabu in Jesingen die Landwirte beschuldigt, welche zum Insektensterben beitragen sollen, obwohl laut eigener Aussage nicht einmal bekannt ist, ob es überhaupt ein Insektensterben gibt, da keine einzige Statistik darüber vorliegt, geschweige denn belegbare Zahlen oder haltbare Fakten.

Auch die Aussage von Klaus Lang, dass neue Maschinen rabiat über die Felder gezogen werden, ist für uns nicht nachvollziehbar. Die Felder werden von den Landwirten seit Generationen immer nach der gleichen Vorgehensweise sowie einer guten fachlichen Praxis bewirtschaftet, und jetzt soll auf einmal die heutige Bewirtschaftung der Schutzgebiete schlecht sein, bei immer größeren Fortschritten der Technik und den landwirtschaftlichen Maschinen?

Die artgerechte Bewirtschaftung der im Artikel genannten Schutzgebiete wird vom Umwelt- und Landwirtschaftsamt streng kontrolliert und überwacht. Trotz der Kontrollen und der Überwachung werden die Landwirte durch den Nabu immer wieder daran gehindert, die vorgegebene Bewirtschaftung durchzuführen.

Bedauerlich finden wir zudem, dass vom Kirchheimer Verschönerungsverein nur die Vertreter des Nabus zum Erstellen und Ausarbeiten der Infotafeln eingebunden waren, nicht aber die Landwirte, welche das ganze Jahr über oft und in harter Arbeit die Schutzgebiete pflegen und somit einen wesentlichen und wertvollen Beitrag zur Erhaltung der Schutzgebiete leisten.

Michael Osswald, Sprecher der Jesinger Landwirte, Kirchheim

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