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Tanzend gegen Gewalt an Frauen demonstrieren

Dieses Jahr wird es coronabedingt keinen Tanzflashmob in der Kirchheimer Innenstadt geben. Archivfoto: Jean-Luc Jacques
Dieses Jahr wird es coronabedingt keinen Tanzflashmob in der Kirchheimer Innenstadt geben. Archivfoto: Jean-Luc Jacques

Unter dem Motto „One Billion Rising“- deutsch: Eine Milliarde erhebt sich - tanzen Menschen immer am Valentinstag in der Öffentlichkeit und erinnern so daran, dass jede dritte Frau weltweit Opfer von Gewalt wird. Seit 2012 gehen sie auf der ganzen Welt jedes Jahr am 14. Februar auf die Straße. Sie geben ihrem Zorn Ausdruck und ermutigen dazu, die Kette der Gewalt zu zerbrechen. Am kommenden Sonntag ist es wieder so weit, und in diesem Jahr ist es vielleicht besonders wichtig: zu tanzen und damit das Ende der Gewalt an Frauen und Mädchen zu fordern. Da man wegen der Pandemie dieses Jahr nicht vor dem Rathaus in Kirchheim tanzen darf, haben sich die Initiatorinnen etwas anderes einfallen lassen: Jeder soll dort tanzen, wo er gerade ist. Wer mitmachen will, macht ein Tanzfoto im Querformat und schickt es bis Dienstag, 16. Februar, an frauenkulturtage-kirchheim@web.de. Aus den Bildern soll eine Fotoshow zusammengeschnitten werden mit dem Lied „Break the Chain“. Sie kann dann auf der Homepage der Frauenliste unter www.frauenliste-kirchheim.de angesehen werden und beweist auch zu Coronazeiten kollektive Stärke.


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