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Team Esslingen wächst um einen weiteren Verein

Handball Die beiden Spielgemeinschaften in der Kreiskapitale gehen auch im Aktivenbereich zusammen.

Esslingen. Die Handball-Spielgemeinschaft Team Esslingen ist um einen Verein größer geworden. Drei Jahre nachdem sich das Team und die SG Esslingen bereits in der Jugend zusammengetan haben, folgen von der kommenden Saison an auch die Erwachsenen. Mit einem Unterschied: Der SV Mettingen, bisher einer der zwei Teile der SG, ist nicht dabei. Die Handballabteilung des Vereins wird aufgelöst. Das bedeutet, dass sich der TSV RSK Esslingen alleine mit dem TSV Berkheim, der TSG Esslingen und der Turnerschaft Esslingen zum neuen, größeren Team mit dann gut 500 Mitgliedern zusammenschließt.

Während die bisherigen Team-Vereine ihre Legitimation bereits im vergangenen Jahr gegeben hatten, ist das Okay der Mitglieder des TSV RSK zur Unterzeichnung des Vertrags unter Vorbehalt, weil sie es auf einer virtuellen Versammlung gaben. „Wir werden das nachholen“, erklärt RSK-Abteilungsleiter Johannes Digel und hat keinen Zweifel daran, dass das nötige Quorum von 50 Prozent erreicht wird. Die Zeit drängte, denn bis Ende März mussten die neue Spielgemeinschaft sowie die Teams für die kommende Saison beim Handball-Verband Württemberg (HVW) gemeldet werden.

„Guter Name, der bekannt ist“

Dass das neue Konstrukt ebenfalls Team Esslingen heißt, ist für die meisten Mitglieder der bisherigen Spielgemeinschaft in Ordnung. „Es ist schon ein emotionales Thema. Wir haben uns aber auch aus Marketinggründen für ‚Team’ entschieden. Es ist ein guter Name, der über Esslingen hinaus bekannt ist“, erklärt Benedikt Schrade, der für die Öffentlichkeitsarbeit der SG zuständig war. Als Torwart wird er jedoch nicht vom TSV Denkendorf zurückkehren. Im Vorstand werden die jeweiligen Abteilungsleiter Kruse (TSG), Digel (RSK), Nils Fehrlen (Turnerschaft) und Gerhard Grau (Berkheim) vertreten sein, geführt weiterhin von Kruse und Marius Kusche.

Schrade wird also in der kommenden Saison gegen das neue Team spielen. Sechs Erwachsenen- und 16 Jugendteams gehen an den Start. Während es bei den vier Männerteams von der Verbandsliga bis zur Kreisliga B aufgrund des Niveauunterschieds lediglich bei der vierten Mannschaft eine Durchmischung geben wird, sollen die Trainer Tina und Frank Rilling aus allen bisherigen Team- und SG-Spielerinnen zwei Frauenteams in der Bezirksliga und in der Bezirksklasse formen. sip

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