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Teckteams kämpfen um den Klassenerhalt

Frauen-Bezirksliga Beim VfL Kirchheim und TSV Weilheim herrscht Optimismus.

Kirchheim/Weilheim. Mit dem VfL Kirchheim und dem TSV Weilheim gehen zwei Teckteams in der Frauen-Bezirksliga an den Start. Beim VfL kann man den Start der neuen Saison kaum erwarten. „Die Spielerinnen sind heiß“, sagt der neue Trainer Dennis Müller.

Seit er das Team übernommen hat, zeigen die Handballerinnen viel Einsatz, und es wurde alles so umgesetzt, wie Ziegler es erwartete. Der Trainer kann dabei auf einen zusammengewachsenen, stabilen Kader zurückgreifen. Trotz der langen spiellosen Zeit hat keine der Kirchheimerinnen das Handtuch geworfen. Verstärkung erhalten sie noch durch die A-Jugendliche Carolin Gerber, die mit einer Doppelspielerlaubnis bei Rot-Weiß Neckar kommt und Erfahrung aus der Württembergliga mitbringt. Coach Müller beschreibt sie als leistungsstark. „Sie traut sich viel zu.“

Derweil gibt der Coach des VfL zu bedenken: „Die Liga ist eine Wundertüte.“ Besonders die Teams, die auf eine Erste oder auch Zweite Mannschaft zurückgreifen können wie der TV Reichenbach II, die HSG Leinfelden-Echterdingen II und die TG Nürtingen III werden eine Überraschung. Für das Ziel die Klasse zu halten, schielt Müller vor allem auf die Konkurrenz aus Unterensingen und den TSV Weilheim.

Mischung in Weilheim stimmt

Die Weilheimer setzen darauf, im oberen Mittelfeld zu landen. Trainer Patrick Ziegler sieht aber auch gute Chancen zu mehr. Die Mischung zwischen jungen und erfahrenen Spielerinnen stimme, so der Coach. Seine Taktik wird eher defensiv ausgelegt sein: „Ich gehe extrem auf die Abwehr.“ Aggressiv soll sie aber sein. In der Vorbereitung habe das gut funktioniert, Verbesserungsbedarf sieht Ziegler jedoch im Sturm. „Beim Angriff wird der Ball manchmal zu lange gehalten.“ Alles in allem ist er aber zufrieden: Zwar verloren die Weilheimerinnen ihre Vorbereitungsspiele, das Team agierte dabei aber so, wie Ziegler es erwartet hatte.

Mit Nicole Sigel, Carla Fischer, Eva Pflüger und Seline Schmid beendeten vier Spielerinnen ihre Laufbahn, nachdem sie durch die vergangene Corona-Saison die Lust verloren hatten. Darüber hinaus wechselte Kathrin Ulmer zum Landesligisten HT Uhingen-Holzhausen. Trotzdem sagt Ziegler, dass er für die kommende Runde auf einen „ziemlich guten Kader“ blicken kann.

Zumal zwei Neuzugänge den TSVW verstärkten. Nikolett Panovics aus Ungarn und Dominika Gal. Panovics habe in Ungarn „richtig hoch gespielt“, so Ziegler. Und beiden „hat das Probetraining gut gefallen“. Einen Wermutstropfen gibt es jedoch: Die Sportlerinnen haben seit einigen Jahren nicht mehr aktiv gespielt.

Sollte die Pandemie den Spielbetrieb wieder stark einschränken, sieht sich der TSV Weilheim übrigens bereits gewappnet. „Dann gehen wir wieder ins Online-Training“, kündigt Patrick Ziegler an. Per Videokonferenz gibts im Fall der Fälle Zumba und Kräftigungsübungen. Sebastian Großhans

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