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Testpflicht für Zweitligafrauen

Nürtingen. In der zweiten Frauenhandball-Bundesliga sind Corona-Tests künftig Pflicht. Für die TG Nürtingen und deren 13 Mitstreiter bedeutet das einen erheblichen Mehraufwand. „Das ist eine Herausforderung. Wir müssen flexibel sein“, sagt der Sportliche Leiter und Hygienebeauftragte der TG, Philipp Henzler. Denn anstelle der bisher schon vor jedem Training durchgeführten Fiebermessungen bedarf es zumindest vor den Spielen nun Tests.

„Wir sind natürlich froh, dass wir überhaupt weiterspielen können“, macht Henzler deutlich. Weniger Freude kommt hingegen beim Blick auf den Zusatzaufwand auf. Denn nicht nur die Kosten, laut Henzler zwischen sechs und zehn Euro pro Schnelltest, sind aufzubringen. Bei rund 14 Personen, aufgeteilt in Spielerinnen, Trainer und sonstige Verantwortliche, beläuft sich der monetäre Aufwand jede Woche auf rund 200 Euro. Multipliziert mit den 17 noch ausstehenden Nürtinger Partien läppert sich das auf 3400 Euro zusammen. Durch die neuen Maßnahmen müssen die Vereine für geschultes Personal sorgen. „Da haben wir zum Glück jemanden im Verein, der das für uns macht“, so Henzler. jsv


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