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Torflauten auf ein Minimum reduzieren

Handball Die Frauen der HSG OLE erwarten morgen den VfL Nagold.

Lenningen. Nach dem Auftaktsieg gegen die HSG Hossingen-Meßstetten und den anschließenden beiden Niederlagen wollen die Landesligahandballerinnen der HSG Owen-Lenningen am Samstag im Heimspiel gegen den VfL Nagold (18 Uhr) wieder Zählbares.

Dabei sieht die bisherige Bilanz gar nicht so finster aus, wie es vom Punktekonto her wirken mag. In allen Partien hatten die Täles-Handballerinnen Siegchancen, führten teilweise mit mehreren Toren. Um gegen die Damen aus Nagold zu gewinnen, gilt es diese Führungsphasen zu halten und streckenweise Torflauten auf ein Minimum zu reduzieren. Positiv hervorzuheben ist in den bisherigen Partien die kämpferische Einstellung in der Abwehr. Die HSG kassierte im Schnitt verhältnismäßig wenige Tore.

Für den VfL ist es - wie für die HSG OLE auch - die erste „richtige“ Saison auf Verbandsebene. Beide Teams waren in der corona-bedingt abgebrochenen Spielzeit 2019/20 in die Landesliga aufgestiegen. Vor einem Jahr gab es bereits ein erstes Aufeinandertreffen. Die Partie war über weite Strecken eng. Letztlich behielt die HSG jedoch mit 23:19 die Oberhand.

Diesem Ergebnis kommt jedoch keinerlei Bedeutung mehr zu, hat sich in der neuerlichen Corona-Pause - insbesondere auf OLE-Seite - personell einiges getan. Außerdem zeichnet sich aktuell ein ausgeglichenes Bild in der Landesligastaffel. Grundsätzlich kann hier bei entsprechender Tagesform jeder gegen jeden gewinnen.

Hinzu kommt, dass das junge Team aus Nagold im Moment Aufwind verspürt und sicherlich mit breiter Brust anreisen wird. Die Gäste gewannen ihr Auftaktmatch gegen die HSG Hossingen-Meßstetten deutlich mit 27:13. Gegen denselben Gegner gab es für die Gastgeberinnen am ersten Spieltag ein knappes 18:17. jr

so wollen sie spielen

HSG Owen-Lenningen: Kullen, Reichle - Schur, Baumann, Ebner, Tegethoff, Weber, Klein, Wannenwetsch, Haid, Wahlicht, Maier, I. Renz, T. Renz

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