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Trimm-dich-Pfad ist einfach weg

Kirchheim ist eine sportbegeisterte Stadt. Sie hat Weltmeister, Europameister, deutsche Meister, Olympioniken und etliche Bundesligamannschaften hervorgebracht.

Für die Basis aber scheint man kein Herz und Geld zu haben.

Für die Profis werden mal schnell 100 000 Euro zugeschossen, die örtlichen Sportvereine dürfen aber ihre Hallennutzung selbst bezahlen. Freizeitsportlern wurde schon vor Jahren der Trimm-dich-Pfad in Nabern genommen, und Gleiches passiert nun am Waldfriedhof. Über den Winter wurden etliche Geräte abgesägt, und andere haben auch schon den weißen Punkt, der sie zum Abriss freigibt. Vorbei die Zeit, als junge Väter ihren Kindern die ersten Klimmzüge und Liegestützen vorführten. Sollen die doch lieber künftig zu Hause am PC zocken. Vorbei die Zeit, wo man ohne Kommerz Sport im Grünen betreiben konnte.

Bezüglich Hallennutzung hat der Gemeinderat wenigstens den alten Zustand wiederhergestellt, der ein guter war. Ich hoffe, dem Trimm-dich-Pfad geschieht Gleiches.

Bernd Baukloh, Kirchheim

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