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Trimm-Geräte werden weniger

Seit Jahren nutze ich den Trimm-Dich-Pfad Hohenreisach und genieße die Bewegung in der Natur. Der Trimm-Dich-Pfad hätte eigentlich alles, was ein solcher Kurs benötigt. Ansprechende Laufmöglichkeiten, Steigungen und Trimm-Geräte. Leider nimmt die Anzahl der Trimm-Geräte mehr und mehr ab. Da sie zumeist aus Holz sind, verfaulen sie, und keiner sorgt für Ersatz und Wiederaufbau. Sind sie einmal abgefault, wird die Fläche einfach nur begradigt. Im Laufe der Jahre wurden es immer weniger Stationen. Ja, es gibt bereits Stationen, die Nutzer selbst repariert haben. Zusätzlich ist der Nordic-Walking-Kurs kaum mehr wahrnehmbar, da die Schilder hierzu mehr und mehr verschwinden. Gehen wir hier den gleichen Weg wie in Nabern, hat es sich auch bald „ausgetrimmt“ auf dem Hohenreisach. Liegt es auch hier an der Verkehrssicherheitspflicht der Stadt, um unmündige Bürger von möglichen Unfällen abzuhalten?

Vielleicht aber wollen wir kein Geld mehr investieren, um dies instand zu halten. Geld scheint keine Rolle zu spielen, wenn es um andere Dinge geht wie zum Beispiel Sozialleistungen für unsere Neubürger, die wir seit 2015 im Lande haben, da scheint es keine Grenzen zu geben. Wenn es aber um eine Instandhaltung des Trimm-Dich-Pfades geht, tut sich unsere Stadt schwer. Vielleicht will sie das nicht mehr? Sollte es um eine nicht stemmbare Finanzierung gehen, könnte die Stadt doch ein Spendenkonto errichten, der Mittelstand ist sicher gerne bereit, noch mehr ausgenommen zu werden. Schließlich geht es doch darum, die Menschen möglichst fit und gesund zu erhalten, damit sie noch lange Steuern in die leeren Kassen einzahlen können.

Gert Carstens, Kirchheim

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