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Trocken bleiben an der Fils

Handball Im Duell der Verbandsligaaufsteiger gastiert der VfL Kirchheim morgen beim TV Reichenbach, der mit den Tecktstädtern noch eine Rechnung offen hat.

Gemeinsam stark: Der VfL setzt morgen in Reichenbach einmal mehr auf den Teamgeist. Foto: Genio Silviani
Gemeinsam stark: Der VfL setzt morgen in Reichenbach einmal mehr auf den Teamgeist. Foto: Genio Silviani

Die Verbandsliga-Handballer des VfL Kirchheim treten am zweiten Spieltag gleich das erste Mal auswärts an. Nach dem erfolgreichen 30:24-Auftakt vor heimischem Publikum gegen Mitaufsteiger Steinheim, steht nun mit dem TV Reichenbach der nächste Mitaufsteiger vor der Tür. Wenn die Begegnung am morgigen Samstagabend um 20.30 Uhr in der Reichenbacher Brühlhalle angepfiffen wird, dürfte es für den VfL jedoch deutlich schwieriger werden als noch in der Vorwoche.

Der TVR stieg als Meister zusammen mit der Tecksieben in die Verbandsliga auf. Die Bilanz aus der Aufstiegssaison: ein deutlicher Heimsieg der Blauen. Das Rückspiel an der Fils fiel jedoch dem vorzeitigen Saisonabbruch zum Opfer. Dementsprechend dürften die Gastgeber auf Revanche getrimmt sein. Mit Timo Häußermann verfügt die Mannschaft über einen exzellenten Strippenzieher im Rückraum. Besonderes Augenmerk muss der VfL ebenso auf Stammhammer und Roos legen, da diese über enorme Torgefahr verfügen. Daniel Roos kehrte nach einigen Jahren beim TSV Neuhausen/Filder zu seinem Stammverein zurück.

Damit ist klar, dass es bei den Blauhemden erneut auf die Defensive ankommen wird. Wie gegen den TV Steinheim planen die Kirchheimer erneut aus einer sicheren Abwehr heraus zu agieren und mit möglichst viel Tempo in den Angriff überzugehen. Doch dafür muss wieder jeder Spieler mit vollem Fokus ans Werk gehen, um am Ende die Überraschung zu schaffen.

Rudolph vor Rückkehr

Dafür wird es nötig sein, erneut als eine Einheit aufzutreten, denn personell hat sich beim VfL nicht viel geändert. Der Einsatz von Rechtsaußen Alexander Schwarzbauer ist noch nicht klar, da dieser am vergangenen Samstag nach der Partie gegen Steinheim zum zweiten Mal Papa geworden ist. Demgegenüber steht eventuell die Rückkehr von Martin Rudolph. Sein Einsatz wird sich jedoch erst kurz vor Spielbeginn zeigen.

Dass personelle Unwägbarkeiten dem VfL nicht gänzlich unbekannt sind, zeigte sich in den vergangenen Jahren. Gerade in Krisenzeitem zeigten die Blauen enormen Zusammenhalt und gewannen so einige vermeintlich aussichtslose Spiele. Die Mannschaft um Trainer Engelbert Eisenbeil wird jedenfalls alles in die Waagschale werfen und versuchen, den Saisonstart mit dem zweiten Sieg zu vergolden. jm

So wollen sie spielen

VfL Kirchheim: Osswald, Hsu, Habermeier, Rudolph, Schwarzbauer, Klein, Rauner, Mikolaj, Schenk, Merkle, Hamann, Böck, Weber

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