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Turmbau zu Kirchheim begeisterte vor 25 Jahren

Foto: Jean-Luc Jacques
Foto: Jean-Luc Jacques

Kirchheim. Es ist 7 Uhr morgens, als vor 25 Jahren eine Masse an Zuschauern mit Fotoapparat bereitsteht, um die Rückkehr des Kirchheimer Rathausturms in rund 28 Metern Höhe aufzunehmen. Über die Aufstellung der Rathausspitze und somit des Wahrzeichens von Kirchheim wurde damals ausführlich vom Teckboten berichtet. Fast 28 Wochen hatte das Rathaus ohne Dach einen eher traurigen Eindruck gemacht. Am Mittwoch, 25. September 1996, erlöste man das Haus schließlich von seiner „Kopflosigkeit“ und der Turm kehrte zurück. Bei der Arbeit war viel Fingerspitzengefühl gefragt, damit der grün schimmernde und 8,2 Tonnen schwere Zwiebelturm mit seinen rund sechs Metern Höhe wieder an Ort und Stelle war. Für die Aufstellung der Turmspitze war Björn Maier zuständig, dessen Kran zwar nicht mit dem Gewicht, aber mit der Höhe ordentlich zu kämpfen hatte. Somit musste mit ein paar Holzbalken nachgeholfen werden, was wiederum noch mehr Aufsehen erregte. Günstig war die Darbietung nicht. Die gesamte Sanierung kostete die Stadt stolze 1,2 Millionen Mark, aber erwies sich dafür als echter Publikumsmagnet.sk


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