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Umgang mit unserer Sprache

Zum Artikel „Wir sehen uns als Sprungbrett“ vom 23. Juni

Beim Lesen des Teckboten ärgere ich mich immer wieder über den gleichgültigen Umgang mit unserer Sprache. Rechtschreibfehler, falsche Satzzeichensetzung oder verwirrende Neukreationen von Worttrennungen am Zeilenende sowie fehlende oder unsinnigerweise wiederholte Worte in den Sätzen geben oftmals Rätsel auf, was eigentlich gemeint ist beziehungsweise was man sagen, respektive schreiben wollte.

Als Beispiel für orthografische Fehlleistungen zitiere ich aus dem Teckboten von Dienstag, 23. Juni, Seite 15: „Die Bewohnerinnen kom- / men meist aus belasteten / Verhältnissen oder haben / beeits Erfahrungen mit der / Jugendhilffe. Im Haus leben / auh Frauen mit einer Zu- / wanderungsgeschichte, . . .“

Drei Fehler in drei Zeilen! Das ist mir einfach zu viel! Bei einem Handwerker würde man von Schlamperei oder Murksarbeit sprechen. Ich vermisse die Sorgfalt und den Respekt, den wir unserer Sprache entgegenbringen sollten. Ich hoffe und wünsche mir, dass die Verfasser der Texte darüber nachdenken und künftig unserer Sprache und ihrer journalistischen Arbeit mit weniger Gleichgültigkeit begegnen.

Udo Mayerle, Schlierbach

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