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Umrüstung der Kläranlage

Die Kläranlage ist ein Knackpunkt bei der Umstellung des Unternehmens auf Graspapier: „Wie müssen dort keine großen Veränderungen vornehmen, aber kleine Eingriffe schon“, sagt Dr. Ulrich Scheufelen. Der Grund: Graspapier bringt eine andersartige Abwasserbelastung mit sich als Zellstoff. „Während wir Zellulose gereinigt angeliefert bekommen, hat Gras Begleitstoffe wie Proteine“, erklärt Scheufelen. Weil sie leicht löslich und optimales Bakterienfutter seien, müssten sie entfernt werden. Bei der wissenschaftlichen Erforschung konnte die Papierfabrik auf das Fraunhofer Institut zählen.

Positiv vermerkt Ulrich Scheufelen, dass die Firma jetzt schon eine sehr große Kläranlage mit einer großen Kapazität hat. Dennoch müsse sie umgebaut werden. „Das machen wir stufenweise.“ Begonnen werden soll damit dieses Jahr. Auch das Reinigen der Maschinen nach der Graspapierproduktion ist für die Belegschaft nach wie vor ein größeres Thema. „Wir versuchen, mit Vorschaltstufen die Abläufe zu vereinfachen“, so Scheufelen.ank


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