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Unfälle enden meist tragisch

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig hat in ihrer aktuellsten Statistik von 2016 bundesweit 60 Unfälle mit Seglern verzeichnet. Davon endeten fünf tödlich, in 15 Fällen verletzten sich die Insassen schwer. Seit 2017 gab es bisher vier Tote bei Abstürzen.

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25. Juni 2017 Ein 19-Jähriger aus Fellbach stirbt, als sein Segler bei einer Platzrunde über dem Flugplatz Amalienhof bei Bartholomä ins Trudeln gerät und in ein Waldstück stürzt.

5. August 2017 Nahe der brandenburgischen Gemeinde Rabenstein kommt ein 46-Jähriger bei einem Absturz ums Leben. Der erfahrene Pilot war kurz zuvor als Teilnehmer eines Segelflug-Wettbewerbs vom Fliegerhorst Holzdorf gestartet.

8. August 2017 Eine 17-jährige Flugschülerin kann bei einem Absturz in der Nähe von Augsburg schwer verletzt aus ihrem Wrack gerettet werden, nachdem beim Start das Windenseil gerissen war.

10. September 2017 Ein 60-Jähriger findet den Tod, als auf dem Fluggelände Auchtweid bei Hockenheim ein Windenstart missglückt. Der Pilot stürzt nach dem Start aus geringer Höhe in ein Waldstück.

16. September 2017 Am Rande eines Flugplatzes in Heppenheim stürzt ein 22-Jähriger nach dem Windenstart aus 50 Metern in ein Waldgebiet und wird lebensgefährlich verletzt.

2. April 2018 (Ostermontag) Beim Fluggelände Roßfeld oberhalb von Metzingen stürzt ein Doppelsitzer nach dem Start in ein Waldstück. In der total zertrümmerten Maschine stirbt der 60-jährige Pilot, sein 21-jähriger Flugschüler ringt tagelang in einer Tübinger Klinik mit dem Leben.

8. April 2018 Beim Absturz eines Segelflugzeugs in Emmerich am Rhein überlebt der 67-jährige Pilot schwer verletzt. Das Flugzeug durchtrennt mehrere Stromleitungen und kracht in eine Scheune.bk