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VdK-Ortsverband Holzmaden zieht Bilanz

Hans Beißer (Mitte) erhält das große goldene Treueabzeichen des VdK.Foto: pr
Hans Beißer (Mitte) erhält das große goldene Treueabzeichen des VdK.Foto: pr

Holzmaden. Im Beisein des VdK-Kreisverbandsvorsitzenden Klaus Maschek hielt der Sozialverband VdK - Ortsverband Holzmaden seine ordentliche Mitgliederversammlung im Sportheim des TSV Holzmaden ab. Dabei kamen die pandemiebedingten Einschränkungen zur Sprache. Trotz allem sei aber der Mitgliederstand kons­tant. In seinem Bericht wies Ortsverbandsvorsitzender Hans ­Beißer darauf hin, dass der Sozialverband VdK Deutschland nunmehr einen Mitgliederstand von knapp über 2,4 Millionen Mitgliedern aufweise und somit der größte Sozialverband Deutschlands sei. Nach einstimmiger Entlastung des Vorstands erfolgten die Wahlen mit folgendem Ergebnis: Ortsverbandsvorsitzender und Schriftführer Hans Beißer, stellvertretender Ortsverbandsvorsitzender Karl Wehrle, Kassiererin ­Christine Beißer, Frauenvertreterin Käthe Münz, Beisitzerin Hannelore Berger und als Revisoren Fritz Schopp und Kurt Rummelspacher. Anschließend wurde Hans Beißer, seit 1998 Ortsverbandsvorsitzender in Holzmaden, für 50-jährige Zugehörigkeit zum Sozialverband VdK das große goldene Treueabzeichen verliehen. Kurt Rummels­pacher erhielt für 25 Jahre Mitgliedschaft das Goldene Treueabzeichen.

Im Anschluss an die Hauptversammlung ging der Kreisverbandsvorsitzende Klaus Maschek auf aktuelle Themen der Sozialpolitik ein. Selten, so Maschek, sei eine Bundestagswahl so spannend gewesen. Egal welche Koalition nun zustande komme, erwarte sie große Aufgaben: So müssten neben den klimapolitischen Aufgaben auch die sozialpolitischen vorrangig angegangen werden. Auch für Ältere und Erwerbsgeminderte müssten die Regelsätze angepasst werden. Die Mehrheit der Pflegebedürftigen werde zu Hause von Angehörigen und ambulanten Diensten versorgt. Doch bei der Pflegereform blieben sie außen vor, kritisiere der Sozialverband VdK. So müsse die Pflegeversicherung endlich zu einer Vollversicherung ausgebaut und das Pflegegeld an die jährliche Kostensteigerung angepasst werden.


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