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Verband verschärft Kriterien

Stuttgart. Der Spielausschuss des Württembergischen Fußballverbands (WFV) und die Oberliga-Spielkommission haben sich auf neue Kriterien für die coronabedingte Absage von Spielen verständigt. In den vergangenen Wochen waren 19 Partien ausgefallen, darunter zuletzt die Nachholpartie des ranghöchsten Klubs im Bezirk Neckar/Fils, dem Göppinger SV gegen Linx.

Im Grundsatz gilt eine Mannschaft ab sofort als spielfähig, solange sie über mindestens 16 Spieler verfügt. Zum Kader werden alle gezählt, die in der laufenden Saison bereits auf dem Spielberichtsbogen standen. Abgezogen werden mit Covid-19 infizierte Spieler. Nicht immunisierte Fußballer, die sich in Quarantäne befinden, zählen genauso wie Verletzte oder Gesperrte zum Kader. Damit endet die Sonderbehandlung nicht immunisierter Spieler, die sich in Quarantäne befinden, da Letztere durch eine Impfung hätte vermieden werden können.

Vereine, die einen positiven Schnelltest melden, müssen im Falle einer Spielabsetzung im Nachgang PCR-Nachweise liefern. Andernfalls droht ein Sportgerichtsverfahren inklusive eines Punktverlusts.pm

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