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Vereine wappnen sich für Rückkehr

Tischtennis In der zweiten Juni-Woche könnten die Hallen fürs Training geöffnet werden, sofern die Inzidenzzahlen stimmen.

Region. Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Esslingen am 19. Mai erstmals wieder unter die Marke von 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner gefallen ist, können sich die Tischtennisvereine im Landkreis Hoffnungen auf eine baldige Rückkehr in die Hallen machen - der Stufenplan der Landesregierung sieht im zweiten Öffnungsschritt auch kontaktarmen Freizeit- und Amateursport mit einer Person je 20 Quadratmeter Hallenfläche vor. Voraussetzung dafür ist, dass die Inzidenz drei Wochen lang unter der 100er-Marke liegt und weiter sinkt. In der zweiten Juniwoche könnte es also soweit sein.

Wie aber bereiten sich die Vereine auf die mögliche Rückkehr in die Halle vor? Beim VfL Kirchheim ist geplant, sobald wie möglich loszulegen. Aktuell gibt es von der Stadt aber trotz mehrmaliger Rückfrage noch keine konkreten Zeitpläne oder Öffnungsszenarien, berichtet Sprecher Michael Hohl. „Insbesondere für die Oberliga- und Verbandsoberligamannschäft wäre es sehr wichtig, da andere Spieler aus diesen Spielklassen durchaus Trainingsmöglichkeiten haben.“

Beim TTV Dettingen ist dagegen noch nichts Konkretes ge- plant. „Wir werden uns Anfang Juni zusammensetzen und uns ein Konzept überlegen“, sagt Abteilungsleiter Volker Schempp. Dabei könne man auf das bisherige Hygienekonzept aufbauen. Sein Ziel sei es, möglichst noch vor den Sommerferien etwas anbieten zu können. Das könne aber auch die wöchentliche Fahrradausfahrt sein, wie sie vergangenes Jahr von Levin Klein organisiert worden war. Am wichtigsten sei die Halle für den Nachwuchs, auch wenn Dettingens Jugendleiterin Lisa Hörz versucht habe, während der Pandemie für Beschäftigung zu sorgen. Aktuell gibt es einen Fitnesswettkampf zwischen Jugendlichen und Erwachsenen - kontaktfrei per Online-App.Max Blon

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