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Verlag distanziert sich von Bhakdi

Zum Leserbrief „Keine Panikparolen“ vom 11. September

Frau Raff hat ihre Überzeugung, also etwa die der Querdenker, sodass es müßig ist, sie erreichen zu wollen. Aber sie wendet sich an die Leserschaft des Teckboten, der auch mein Leserbrief gilt.

Frau Raff empfahl den Herren Drosten, Wieler, Spahn und Lauterbach sich kundig zu machen und etwa auf Bhakdi zu hören, nicht auf „gekaufte“ „Faktenchecker“.

Das interessierte mich und so las ich einige Einträge dazu und versuche nur „echte Fakten“ anzuführen; überwiegend von Wikipedia. Dazu sind zum einen eine Vielzahl, diesen Rahmen sprengende medizinischer Aussagen, Behauptungen und Gegendarstellungen. Seine klare Position: Impfen sei „blödsinnig“, „wahnsinnig“ und zu gefährlich. Er denke außerdem, dass die Kanzlerin . . . die Bevölkerung absichtlich gefährden wolle (RND).

Vor allem aber fielen mir die antisemitischen Äußerungen auf. Erst im Juli sagte er: Die Juden hätten „das Böse“ aus NS-Deutschland gelernt und in Israel „noch schlimmer umgesetzt“, sodass Israel jetzt „die lebende Hölle“ sei. (Wikipedia)

Der Goldegg Verlag distanzierte sich von Bhakdis Aussagen und verlegt ihn nicht mehr. (Börsenblatt) Auch die Universität Mainz, wo er bis zum Jahr 2012 lehrte, distanzierte sich mehrfach von seinen Aussagen.

Frau Raff verlangt einen Diskurs mit ihm - aber was kann man da noch reden?

Alois Ruess, Weilheim

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