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Verunsicherung der Menschen

Zum Pro und Contra Dettinger Hungerberg vom 7. September

Ein monatelanges Ringen im Dettinger Rat fand seinen Gipfel bei „Pro und Contra“ zweier Pressestimmen aus dem Teckboten, wovon eine Stimme in die ­„neutrale“ Berichterstattung involviert ist. Kommentar Ja, so etwas Nein, das ist meine persönliche Ansicht. Es führt immer mehr dazu, in Meinungen einzugreifen, einen ganzen Ort zu teilen, bösartige Äußerungen in Facebook zu forcieren, Beispiel: „Macht dem Bürgermeister den ,Garaus‘ “, was für mich eine Lebensbedrohung beinhaltet. Es verunsichert auch die Menschen, die hier leben und weite Wege zur Arbeit täglich auf sich nehmen. Angst haben um Jobs, denn wir haben mittlerweile mehr brüchige Jobvermittlungen als kontinuierliche Berufsausübung, höhere Mieten (nicht jeder ist Wohnungs- oder Grundbesitzer) mit einem entsprechenden Einkommen zu sichern.

Gemeinderatsarbeit ist schwer und kein Prestigemittel. Gespräche können zäh sein, mitunter fallen Worte, die man besser bei sich behalten hätte, schon wegen der Sachlichkeit. Eigenbefindlichkeiten haben dort nichts zu suchen, dem stimmen sicher auch die ehemaligen Gemeinderäte zu, die sich der Gruppe (Pro Hungerberg) angeschlossen haben. Ein Gemeinderat vertritt die Bürgerschaft und das erwarte ich. Meine Vertretung im Rat darf nur der Gemeinderat sein und niemals eine Interessengemeinschaft, wo ich Zweifel habe, dass vermutlich nicht alle so genau wissen, ob alles so richtig ist, wofür sie ihren Namen und ihre Unterschrift gegeben haben.

Hannelore Sokolowski, Dettingen

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