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Vom Bostalsee zum Völklinger Hochofen

Unter der Leitung der Radführer Yvonne und Sigge der Ü60-Gruppe des TSV Weilheim machte sich eine 25-köpfige Gruppe auf, das Saa
Unter der Leitung der Radführer Yvonne und Sigge der Ü60-Gruppe des TSV Weilheim machte sich eine 25-köpfige Gruppe auf, das Saarland zu erkunden.Foto: pr

Weilheim. Die Ü60-Gruppe des TSV Weilheim war vier Tage lang bei Bilderbuchwetter im Saarland unterwegs. Start war, nach der Anreise mit dem Bus, am Bostalsee im Nordosten des Saarlands. Der Radweg zeigte sich zwar zunächst etwas hügelig, aber mit E-Bikes gab es für die 25-köpfige Gruppe keine Probleme. Über das Priemtal ging es ins 50 Kilometer entfernte Saarlouis und dann zum Hotel Mühlenthal in Elm.

An Tag zwei stand Saarbrücken auf dem Programm. Kurz nach 9 Uhr leitete Radführerin Yvonne die Gruppe zunächst auf eine Anhöhe mit herrlichem Blick auf Ensdorf mit seinem 30 Meter hohen Saarpolygon, dem Bergwerkdenkmal auf einer riesigen Berghalde. Anschließend ging es hinunter nach und durch Völklingen, dann weiter auf dem Saarradweg flussaufwärts nach Saarbrücken. Nach kurzer Pause mit Weizenbier und Saarländer Blubberwasser im Pädagogenviertel führte der Weg hinauf zum Schloss mit Pano­ramablick auf die Landeshauptstadt und die Saar. Danach ging es zur Mittagspause in die Altstadt, bevor der 22 Kilometer lange Rückweg auf der rechten Flussseite nach Saarlouis in Angriff genommen wurde.

200 Kilometer ohne Panne

Am letzten Radtour-Tag führte Guide Sigge auf einem Wiesenradweg, der direkt hinter dem Hotel verlief, die Radler hinunter an die Saar mit ihren vielen Staustufen und Kraftwerken. Ein etwas holpriger Start, doch nach Überqueren der Saar wurde es deutlich besser, sodass Mettlach um die Mittagszeit erreicht wurde. Nach 80 Kilometern in den Beinen war dann auch das Etappenziel des Tages erreicht - Saarburg, mit wunderschöner Burg und dem Wasserfall mit der Hackenberger Mühle in der Altstadt. Hier wartete bereits der Bus mit Anhänger, um nach insgesamt über 200 Kilometern pannenfreier Fahrt die Stahlrösser in Empfang zu nehmen. Nach einer weiteren Nacht im Hotel stand die Heimreise an, jedoch nicht ohne weitere Sightseeing-Highlights - zunächst die „Faszination Völklinger Hütte“, die um 10 Uhr ihre Türen öffnete. Im Weltkulturerbe ging es durch die Möllerhalle, vorbei an riesigen Gebläsemaschinen hinauf zur Aussichtsplattform am Hochofen.

Eine weitere Sehenswürdigkeit auf dem Weg nach Hause bildete Homburg mit seiner Burg und der sich darunter befindlichen Sandsteinhöhle mit Thronsaal und Ausläufern. Nach einem weiteren feuchtfröhlichen Zwischenstopp bei einem Winzer ging es dann endgültig Richtung Heimat.sl

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