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„Von den Arbeitsplätzen am Hungerberg könnte die ganze Region profitieren“

Was denkt Armin Elbl über den Hungerberg? „Ich sehe das Gebiet als Chance für die gesamte Region“, sagt er. Die Dimensionen hält er für die Ansiedlung eines Großbetriebs für durchaus nachvollziehbar. Er weiß aber, dass auch die sechs Hektar, die Wernau im Neckartal zur Verfügung hat, nirgends sonst zu haben sind. Die Region sei prosperierend.

Naturschutzbelange sieht er generell für wichtig an: „Man muss jedoch an anderer Stelle der Natur wieder etwas zurückgeben.“ In Sachen Ökologie sei Dettingen seit Jahren in Vorleistung gegangen. Das Ökopunktekonto sei prall gefüllt, und die Gemeinde leiste sich sogar einen eigenen Klimamanager - für eine Kommune dieser Größe einzigartig.

Von den Arbeitsplätzen, die am Hungerberg entstehen könnten, könne die ganze Region profitieren. Mit der Lage an Autobahn und der B 465 sei das Gebiet hervorragend angebunden, ohne dass Wohngebiete vom Verkehr belastet werden. Mit dem Ausbau des Kirchheimer Gewerbegebiets Bohnau-Süd ergäben sich zusätzliche Synergieeffekte.

„Jetzt oder nie“ sieht Elbl die Chance gekommen, das Gebiet zu entwickeln. Denn im Moment befinde sich entlang der Autobahn eben die ICE-Baustelle. Die Deutsche Bahn müsste sie, sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, renaturieren. Den schmalen Zeitraum gelte es zu nutzen, um Raum für die Transformation der Industrie zu schaffen.sg

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