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Von vier Schwestern und vielen kleinen Abenteuern

Wer im Alltag Stress hat, die ganzen Actionfilme im Fernsehen nicht mehr sehen kann und einfach mal eine ruhige Geschichte genießen möchte, sollte schleunigst mal „Little Women“ in die Hand nehmen. Dieser Roman, der schon seit dem 19. Jahrhundert all seine Leser begeistert, ist eine herzerwärmende Geschichte von vier Schwestern, die das Schwesternsein sehr ernst nehmen. Luisa May Alcott erforscht mit ihren Protagonisten Amy, Beth, Jo und Meg die Kindheit von Mädchen im 19. Jahrhundert. Besonderes Augenmerk legt die Autorin dabei auf Jo, die nicht sehen möchte, wie ihre geliebten Schwestern heiraten und das Heim der Kindheit verlassen. Der Roman begleitet die vier jungen Mädchen auf ihrer Reise durchs Leben. Die Schwestern sind durchaus sehr verschieden und geraten auch hin und wieder aneinander. Das Nesthäkchen Amy ist dabei sehr bestimmt und ein wenig hochnäsig für ihr junges Alter und damit das genaue Gegenteil von Beth, die in ihrer Freizeit die Armen und Kranken in ihrer Nachbarschaft pflegt. Die besonders wilde Jo träumt hingegen davon, mit ihrer Schriftstellerei Geld zu verdienen und bringt mit ihrer chaotischen Art die älteste Schwester und Möchtegern-Adlige Meg regelmäßig auf die Palme. Doch deren Mutter versteht es, den Mädchen zu zeigen, wie viel sie eigentlich haben. Ihr Mann ist im Krieg, aber auch allein erzieht sie ihre Töchter zu liebevollen und fleißigen Frauen groß, die sie am Ende des Buches sind. Am Ende des Tages haben die Schwestern einander. Dieses Jahr erschien eine neue Verfilmung mit dem Star Emma Watson, die mit den Harry-Potter-Filmen allseits bekannt wurde.


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