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Von wegen „nur“ Platz vier

Zum Artikel „Schwer lädiert auf Platz vier“ vom 29. Januar

Im Textteil zum Foto in der Hafeneinfahrt schreiben Sie unter anderem: „Mit seiner schwerbeschädigten Jacht schaffte er es schließlich „nur“ noch als Vierter ins Ziel an der französischen Atlantikküste.” Wenn ein Einhandsegler über Monate hinweg täglich Höchstleistungen psychischer und physischer Art erbringen muss, um lebend am Ziel anzukommen - schließlich handelt es sich bei den beteiligten Seglern nicht um lebensmüde Zeitgenossen - ist die Bezeichnung „nur“ eine bodenlose Frechheit und eine dreiste Form von Respektlosigkeit gegenüber den Skippern. Als Strafe müsste der/die verantwortliche Redakteur/in bei der nächsten Vendée Globe einen Tag mit Boris Herrmann mitsegeln. Leider lassen die Statuten dies nicht zu, schließlich handelt es sich „nur“ um Einhandsegler!

Kleine Randbemerkung: Boris Herrmann landete offiziell „nur“ auf Platz fünf. Aber zu diesem Zeitpunkt war die verantwortliche Redaktion wahrscheinlich schon ins Bett gegangen nach der redaktionellen Stallordnung gemäß dem Motto „Platz fünf wird nicht gedruckt”.

Herzliche Grüße und immer eine Handbreit Wasser unter Ihrem redaktionellen Kiel.

Gerd Negraszus, Weilheim

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