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Wachstum unterm Korb

Basketball Der 24-jährige Noah Starkey besetzt bei den Knights die vakante Centerposition. Der 2,11 Meter große US-Amerikaner kommt aus der ersten Liga in Montenegro. Von Bernd Köble

Es ist eine gute Nachricht für alle Kirchheimer Basketballfans: Das erste Testspiel der Knights am Samstag ab 19 Uhr in Limburg gibt es live im Youtube-Kanal des Gastgebers Bona Baskets. Das Beste daran: Es gibt einiges zu sehen. Zumindest viel Neues aus Kirchheimer Sicht. Nach Luka Kamber, Akim Jonah und Justin Pierce haben die Ritter am Dienstag mit Noah Starkey ihren vierten Neuzugang vorgestellt. Alle vier werden voraussichtlich am Samstag gegen den Regionalligisten auflaufen.

Mit dem 24-Jährigen aus Kansas setzen die Knights ihren Transformationsprozess konsequent fort: jünger, größer, physischer. Starkey ist ein klassischer Center und gilt als starker Verteidiger. 2,11 Meter groß, 113 Kilo schwer - zumindest was Masse betrifft, dürfte er die Lücke, die Andreas Kronhardt unterm Korb hinterlassen hat, mühelos schließen. Starkey ist jung, aber nicht unerfahren. Kirchheim ist bereits seine dritte Station in Europa. Für einen 24-Jährigen, der zuvor vier Jahre lang am College spielte, eine beachtliche Laufbahn. Bei seinem Auslandsdebüt in Portugal gelang ihm in kürzester Zeit der Aufstieg vom unterklassigen Klub Dragon Force zum FC Porto in die erste Liga. Seine im Schnitt sieben Punkte und 4,5 Rebounds bei nur 13 Minuten Spielzeit waren ein Empfehlungsschreiben an seinen nächsten Arbeitgeber KK Lovcen Cetinje in Montenegro, wo er in der vergangenen Saison 6,5 Punkte und 5,5 Rebounds erzielte.

Mit Starkey, Till Pape, Akim Jonah, Luka Kamber und Eigengewächs Andreas Nicklaus sind die Knights im Frontcourt nicht nur physisch stark, sondern, was individuelle Stärken betrifft, auch sehr flexibel aufgestellt. „Noah ist ein starker Verteidiger und guter Rebounder. Seine Aufgabe wird es sein, die Zone zu schützen,“ sagt Headcoach Igor Perovic. Knights-Geschäftsführer Chris Schmidt, ist vor allem gespannt, wie sich der Amerikaner nach einer Saison in der starken Adriatischen Liga, wo sich auch Teams aus Serbien und Kroatien tummeln, in der deutschen Pro A schlagen wird. „Wir haben ein tolles Feedback zu ihm erhalten und sind wirklich gespannt,“ meint Schmidt.

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