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Waldfriedhöfe und Baumbestattungen

Der Wald als letzte Ruhestätte unter den Bäumen

Ips/MP. Der Wunsch nach Individualisierung und eine neue Wahrnehmung zur Natur werden zunehmend bedeutender und ausgeprägter. Friedhofsverwaltungen stellen sich einem wachsenden und ungebrochenen Trend. Trauernde sehen im öffentlichen Ort der Trauer des klassischen Friedhofs nach wie vor ein zentrales Kulturgut. Sie kommunizieren darüber hinaus ein neues Denken zur naturnahen Bestattung als gesamtgesellschaftliche Wandlung zur sauberen Natur, indem der Wald einen persönlichen Landschafts- und Gefühlsraum darstellt. Die deutsche Bestattungskultur reagiert bundesweit aktiv darauf, dem Bedürfnis der Ruhestätte unter den Bäumen zu entsprechen. Waldfriedhöfe mit betuchten Baumbeständen sind städtisch organisiert und befinden sich entweder nahe einem Wald mit Ökosystem oder am Waldrand, worin Erd- und Feuerbestattungen individueller Optionen von Einzel- und Familiengrabstätte bis zum Urnenwahlgrab mit einer in der Regel zwanzigjährigen Ruhedauer zur Verfügung gestellt werden. Die frei wählbare Baumbestattung ist in der Charakteristik einer Naturbestattung ausschließlich durch Urnenbeisetzung bedingt, welche innerhalb eines Waldes im jeweiligen Wurzelwerk eines Baumes stattfindet. Die Beisetzungen werden in eigens dafür ausgewiesenen Bestattungswäldern außerhalb geschlossener Ortschaften durchgeführt. Sinnvoll ist eine Beratung mit den Betreibern aus privater Hand, Waldeigentümern und Gemeinden zu bestehenden Vor- und Nachteilen.


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