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Warm-up

Ein gezieltes Warm-up kann das Verletzungsrisiko deutlich verringern. Bildquelle: Pexels

lps/LK. Bevor es mit dem Workout losgehen kann, sollten Körper und Geist zunächst die Möglichkeit haben, sich auf die bevorstehende Trainingseinheit einzustellen. Dafür ist das Warm-up gedacht. Mit Hilfe leichter und schonender Übungen wird die Durchblutung angeregt und somit der gesamte Bewegungsapparat aufgewärmt. Dies beugt Verletzungen vor, denn Muskeln, Sehnen und Bänder sind in diesem Zustand flexibler und agieren reibungsfreier. Das Risiko für Risse, Zerrungen und andere herkömmliche Leiden aus dem Sportbereich sinkt. Mit der mentalen Ausrichtung auf das Training, die durch das Warm-up eingenommen wird, können Bewegungsabläufe bereits visualisiert werden. Bei der Durchführung kommt es somit zu weniger Fehlern und das Verletzungsrisiko nimmt weiter ab. Auch das Zusammenspiel von Nerven und Muskeln wird aktiviert. Doch wie wärmt man sich richtig auf? Ein allgemeines Stretching ist zwar nett gemeint, allerdings nicht so effektiv wie spezifische Übungen, die die anschließend benötigten Muskelgruppen gezielt ansteuern. Die Dauer des Warm-ups ist abhängig davon, wie viel man sich bereits an diesem Tag bewegt hat. Auch die Außentemperatur spielt eine Rolle. So sollte man im Winter zum Beispiel mehr Zeit einplanen. Dies gilt auch, je höher das Alter ist. In jedem Fall sollte der Übergang zwischen Aufwärmen und dem tatsächlichen Trainingsprogramm fließend sein. Nur so können die Vorteile auch genutzt werden.


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