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Wer kontrolliert Mountainbiker?

Zum Artikel: „Wir zeigen, wie viele wir sind“ vom 28. April

Am letzten Sonntag war ich mit meiner Frau auf der Schwäbischen Alb, und wir wanderten den Albvereinsweg vom Segelflugplatz Hülben über den Seizenfelsen und Deckelesfelsen zur Karlslinde. Der Weg ist nur ein schmaler Pfad, auf dem wir meist hintereinander gehen mussten.

Immer wieder begegneten uns Mountainbikefahrer. Wir machten Platz. Ein Biker bedankte sich auch dafür. Als dann mehrere Fahrer heranbrausten und keine Anstalten machten, wenigsten langsamer zu fahren oder gar abzusteigen, habe ich darauf hingewiesen, dass hier das Fahren nicht erlaubt ist. Der Erste sagte: „Da fahren doch alle!“ Ein anderer sagte: „Dann bleibt doch ihr daheim.“ Wir gehören zur älteren Generation und dürfen uns auch in Corona-Zeiten in der freien Natur bewegen.

Es gibt ein Waldgesetz, nach dem Radler nur auf Wegen fahren dürfen, die zwei Meter breit sind. Wird hier kontrolliert? Wenn Benedikt Herré mit seinem Verein Erfolg haben sollte, wird es für uns immer schwerer, sich gefahrlos im Wald zu bewegen.

Ulrich Grötzinger, Dettingen

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