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Wettbewerb mit sechs Teilnehmern

Sechs Büros haben auf Einladung an dem Wettbewerb zur „Neuen Mitte Oberlenningen“ teilgenommen. Zum Auftakt gab es eine gemeinsame Begehung des Ortes, damit die Planer sehen, wo Handlungsbedarf besteht. Die Abgabe und die Bewertung der Arbeiten erfolgte jeweils anonym.

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Kernaufgabe war eine angemessene, funktionale Aufwertung der Ortsmitte. Gefordert war, die Bundesstraße als „Lebensader“ besser zu integrieren. Die Entwürfe sollten Vorschläge für einen zentralen Verwaltungsneubau enthalten. Als wichtige Elemente wurden Ideen für ein Ärztehaus, eine Kita und einen Hort, Wohnformen für ältere Menschen sowie für Stellplätze gefordert. Außerdem sollten sich die Teilnehmer Gedanken dazu machen, wie sich das Konzept in Bausteinen umsetzen lässt.

Die Jury bestand aus einem neunköpfigen Gremium. Neben fünf Fachrichtern aus den Bereichen Hochbau, Städtebau, Freiflächenplanung und Verkehrsplanung gehörten dazu Bürgermeister Michael Schlecht und Gemeinderäte. Die Entscheidung für den Siegerentwurf fiel einstimmig.

Die Gemeinde ließ sich die Planungskonkurrenz insgesamt 150 000 Euro kosten. Pro Planungsgemeinschaft wurden pauschal 10 000 Euro zur Verfügung gestellt. Zusätzlich gab es Preisgelder: Der erste Preis ist mit 10 000 Euro dotiert, der zweite mit 5 000 und der dritte mit 3 000 Euro.

Ab Montag können die Modelle aller sechs Teilnehmer während der Öffnungszeiten des Oberlenninger Rathauses im dortigen Sitzungssaal besichtigt werden. Die Ausstellung ist drei Wochen lang geöffnet.ank