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Wie Kirchheim zu einem „Wembley-Platz“ kommt

Der Wembley-Platz in Kirchheim hat nichts mit dem berühmtesten aller Fußballtore zu tun, das Geoff Hurst am 30. Juli 1966 in der 101. Minute des WM-Endspiels im Londoner Wembley-Stadion erzielt hat - oder auch nicht. Der Kirchheimer Platz kam auch nicht im Umfeld der damaligen Weltmeisterschaft zu seinem Namen.

Als Bauplatz hätte dieser Fußballplatz beinahe sein Ende gefunden: Als der VfL Kirchheim vor einigen Jahren sein Sportvereinszentrum am Stadion bauen wollte, stand besagter Platz als möglicher Standort zur Diskussion.

Ein Platz ohne Namen kann aber nicht langfristig im Mittelpunkt von Diskussionen stehen. So kam es bei der Namensgebung bereits zu einer Tendenz, in die sich die Diskussion entwickeln sollte: Die Namensgeber innerhalb der Planungsgruppe sahen den Platz als zu wertvoll an, um einem Gebäude weichen zu sollen - eben als beinahe so wertvoll wie Wembley, eines der großen „Heiligtümer“ des Fußballs.vol

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