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„Wissenslücke“ ist zu vernachlässigen

Zum Artikel „Aufklärung mit dem Abrisskalender“ vom 4. Dezember

In dem Artikel ist zu lesen: „Ein Freiburger Kollektiv hat einen Abreißkalender mit 365 Nahaufnahmen der Vulva, des äußeren weiblichen Geschlechtsteils, herausgebracht.“ Die Initiatoren wollen damit das Wissen in der Gesellschaft über dieses Körperteil erweitern.

Ich finde, diese „Wissenslücke“ ist absolut zu vernachlässigen. Mir scheint, dass hier der Verstand einiger Leute im Land der Dichter und Denker im wahrsten Sinne des Wortes unter die Gürtellinie gerutscht ist. Vielleicht wurden sie auf dem letzten Evangelischen Kirchentag beim Vulven-Malkurs dazu angeregt.

Die Schamlosigkeit, die von verschiedenen Strömungen offensichtlich gewollt befördert wird, scheint keine Grenzen zu kennen. Dabei hat die Scham jenseits von Eden eine wichtige Schutzfunktion, weshalb Gott den ersten Menschen anständige Kleider verpasst hatte.

Ich empfehle daher den Verstand anstatt des Triebes zu nähren. Dafür gibt es Abreißkalender, die für jeden Tag ein wegweisendes Wort unseres Schöpfers enthalten, der alle Weisheit des Himmels und der Erde in sich vereint.

Jürgen Rieker, Notzingen

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