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Wo bleibtdas Positive?

Zum Artikel „Corona wandert auf den Müll“ vom 16. Mai und zum Leserbrief „Entsetzt über Karikatur“ vom 15. Mai

In unserer Tageszeitung lese ich unter anderem, dass den Kunden für die „eingeschränkte“ Biotonnen-Leerung in den Sommer-Monaten ein Teil der Abfallgebühren zurückgezahlt werden wird. „Ist das wirklich erforderlich?“, frage ich mich. Hier können auch wir Biotonnen-Besitzer ein Signal setzen und sagen: „Nein, das ist nicht notwendig!“ Ich benötige keine Abfallgebühren zurück. Für dieses somit „eingesparte“ Geld gibt es bessere Verwendung im Kreis. Abgesehen von dem bürokratischen Aufwand.

Vor einigen Tagen wurde eine „Karikatur“ auf der Seite zwei oben beanstandet. Ich habe einmal im „Thesaurus“ nachgeschaut, was dieses Wort eigentlich bedeutet. Und siehe da, es gibt doch einige andere Wörter. Am besten gefällt mir „Spaßerei“, ein Wort, das mir neu ist. Natürlich ist eine Karikatur auch „Spötterei“. So wie dieser erzürnte Leserbrief-Schreiber sich jedoch geäußert hat, das ist nicht schön. So hat es der Zeichner sicher nicht gemeint. Und wo bleibt eigentlich die Solidarität mit dem Künstler?

Die „letzte“ veröffentlichte Karikatur von Horst Haitzinger war spitze! Und die vor circa einem Monat erschienene Karikatur von Harm Bengen mit dem Virus. (Sie haben einen Impfstoff entwickelt! . . . April, April . . .) Fragte nicht schon Erich Kästner „Wo bleibt das Positive?“ Das wird viel zu oft und viel zu schnell vergessen.

Magdalena Baum, Holzmaden

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