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Wo die Neidlinger der Schuh drückt

Wann wird die Neidlinger Ortsdurchfahrt saniert?

Bürgermeister Däschler konnte bei dieser Nachfrage wenig Hoffnung machen. Nach ziemlich aktueller Auskunft des Regierungspräsidiums liege das Projekt auf Platz 34, vieles andere geht vor. „Das hat in den nächsten Jahren keine Chance“, sagte Däschler.

Was tut die Gemeinde, um die Busverbindung nach Kirchheim zu verbessern?

„Das Landratsamt zahlt und bestimmt“, antwortete Däschler. Doch man sammle alle Beschwerden und leite sie weiter, sei in ständigem Dialog mit dem Landratsamt und dem Busunternehmen. Däschler hofft, dass es einmal wieder mehr durchgehende Verbindungen nach Kirchheim gibt, ohne Umsteigen in Weilheim.

Wann endet die Sperrung der Pfannensteige unterhalb des Reußensteins?

„Dort können größere Felsen abstürzen, sie wiegen bis zu 50 Tonnen“, sagte Förster Markus König, für den die Sperrung ebenfalls lästig ist. Eine Freigabe „auf eigene Gefahr“ sei leider nicht möglich. Die Sanierung der Felsen sei schwieriger als gedacht. Dort seien seltene Pflanzen entdeckt worden, die unter dem strengsten EU-Artenschutzrecht stünden. Dennoch eine Freigabe zur Sanierung zu erhalten, das könne Jahre dauern. Alle 14 Tage werde die Absperrung kontrolliert, kurz da­rauf liege sie oft wieder unterhalb im Wald. König will den Weg immerhin freischneiden, damit er nicht für immer verschwindet. Eine Umfahrung für Radfahrer über die Alte Neidlinger Steige solle in Kürze ausgeschildert werden. „Wie es weitergeht mit der Pfannensteige, ich weiß es nicht.“ pd

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