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Wöchentlicher Naturtag

Zum Artikel „Familien wollen keinen Naturkindi“ vom 22. Januar

Ich hätte mich bei der Berichterstattung darüber, dass das Konzept des Naturkindergartens keinen großen Zuspruch erfahren hat, gefreut, wenn auch etwas über mögliche Gründe dafür geschrieben worden wäre. So klingt der Artikel leider ein bisschen so, als seien wir Ohmdener wenig offen für Neues.

Ich selbst habe mich gegen den Naturkindi entschieden, weil sich die kürzeren Öffnungszeiten nicht mit meiner Berufstätigkeit vereinbaren lassen - nicht nur in Ohmden, sondern generell haben Wald- und Naturkindergärten in der Regel höchstens sechs Stunden geöffnet.

Vielleicht zeigt der wenige Zuspruch auch, dass viele Eltern mit dem derzeitigen Kindergartenangebot zufrieden sind?

Kinder können von der Krippengruppe bis zum Ende der Kindizeit die gleiche Einrichtung besuchen. An zwei Tagen pro Woche werden acht Stunden Betreuung angeboten. Es gibt ein warmes Mittagessen, Raum und Zeit für Ruhe- und Schlafzeiten und für Vorschulangebote.

Auch die Berührung mit der Natur kommt nicht zu kurz, anders als es die Bildunterschrift „Die Kindergartenkinder aus Ohmden werden zukünftig nicht in der Natur gefördert“ vermuten lässt: Bei fast jedem Wetter spielen die Kinder im großen Garten, und beim wöchentlichen Naturtag wird der ganze Vormittag in Wald und Wiese verbracht.

Christiane Heppner, Ohmden

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