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Wohnprojekt macht Fortschritte

Bau Beim Neidlinger Projekt „Betreutes Wohnen“ vergibt der Gemeinderat die Abrucharbeiten und beschließt Ausschreibungen.

Hier soll das Projekt „Betreutes Wohnen“ in Neidlingen entstehen.
Hier soll das Projekt „Betreutes Wohnen“ in Neidlingen entstehen.

Neidlingen. Noch ist an der künftigen Baustelle für das „Betreute Wohnen“ in der Neidlinger Ortsmitte nicht viel zu sehen, doch das wird sich bald ändern. Der Neidlinger Gemeinderat hat die Firma Feess aus Kirchheim mit den Abbrucharbeiten beauftragt. Sie hatte bei einer beschränkten Ausschreibung mit knapp 97 000 Euro das günstigste Angebot abgegeben. Zwei andere Firmen aus Weilheim und Ebersbach lagen nur knapp darüber, es war also ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Regionale Firmen angefragt

Für den Rohbau wird die Gemeindeverwaltung sechs Firmen aus Neidlingen, Weilheim, Kirchheim, Lenningen und Grabenstetten um ein Angebot bitten. Auch die Zimmer- und Dachdeckerarbeiten sollen regional vergeben werden, bei diesen erhalten sieben Firmen aus Neidlingen, Weilheim, Holzmaden, Bissingen, Owen und Römerstein die Aufforderung zu einem Angebot. Die Flaschnerarbeiten werden bei vier Firmen in Weilheim, Schlierbach, Dettingen und Köngen angefragt, das Flachdach bei drei Firmen in Schlierbach, Köngen und Laichingen. Bürgermeister Klaus Däschler legte die Firmenliste im Gemeindrat vor und fragte, ob weitere Firmen berücksichtigt werden sollen, es gab keine weiteren Vorschläge.

Die Fachplanung für die Baugrubensicherung übernimmt das Ingenieurbüro Peter Zoller aus Nürtingen für netto 7950 Euro, die Beweissicherung vor Baubeginn Diplom-Ingenieur Hartmut Hummel für knapp 2000 Euro. Da das Bauvorhaben, bei dem 13 Wohneinheiten geschaffen werden, komplex ist, wird zusätzlich ein Fachplaner für Heizung, Sanitär, Elektro und Lüftung hinzugezogen. Er übernimmt die Bereiche, die das Ingenieurbüro Stolz, das die Planung und Organisation des Gesamtvorhabens übernommen hat, nicht selbst abdecken kann. pd

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