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Wohnwagen auf dem Ziegelwasen

Zum Artikel „,Schweinereien‘ werden nicht geduldet“ vom 4. August

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Seit Beginn der warmen Jahreszeit kommt es täglich zu starken Lärm- und Geruchsbelästigungen durch die platzsuchenden Wohnmobilisten.

Der Platz ist für acht Wohnmobile ausgelegt und darf nach 22 Uhr nicht mehr angefahren werden. Jedoch: Der Bedarf ist viel höher, und ohne Kontrolle der Anfahrtszeiten halten sich viele nicht daran. Es kommt zu langwierigen Rangiermanövern, und oft sehen wir morgens bis zu 15 Wohnmobile auf dem Plätzchen. Die schlafenden Anwohner schrecken bei geöffneten Fenstern hoch, wenn die großen Brummer nach Mitternacht suchend nach einer freien Stelle die Obere und Untere Steinstraße mehrfach entlangfahren. Oft wird auf den Rest des Parkplatzes ausgewichen. Wenn die Ordnungskräfte am Vormittag mal kontrollieren, sind die nachts Anreisenden schon wieder auf der Autobahn. Der bereitgestellte Restmüllcontainer quillt häufig über, sodass sich nach einer kurzen Zeit eine stinkende Brühe ihren Weg bahnt. Es kommt auch häufig zu Wildentsorgungen. Die Lebensqualität der Anwohner ist durch die aufgeführten Probleme stark eingeschränkt.

Die Camper aus England, Norwegen, Belgien, Frankreich, Dänemark, Schweden, Holland und ein bunter Mix aus Deutschland waren alle mit der Bereitstellung des Platzes mit dem Vorzug der Zentrumsnähe, Versorgung mit Strom und Wasser sehr zufrieden.

Der Campingplatz ist zu klein. Das Wohnmobilaufkommen ist höher als geplant. Hier sollten Überlegungen nach einem größeren geeigneteren Platz angestellt werden.

Das zur aktuellen Situation am Ziegelwasener Campinglatz.

Marion Hillenbrand, Kirchheim