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Wortgefechte wegen einer öffentlichen Toilette

Etwas nicklich ging es in der Sitzung des Notzinger Gemeinderats zu. „Die öffentliche Toilette war die Auflage, wenn wir über den üblichen Zuschuss-Prozentsatz gehen“, sagte Hans-Joachim Heberling. So sahen es sämtliche Räte. Herbert Hiller echauffierte sich über das Vorgehen der Arche, weil sie zwei Geschosse des einstigen „Hirsch“ an das Tragwerk für unbegleitete Flüchtlinge vermietete - ohne mit der Gemeinde zu sprechen. „Möglicherweise hätten wir ein Gebäude weniger kaufen oder bauen müssen“, sagte er. Der neue Antrag laufe ihm zuwider, weil schon der Beschluss vor einem Jahr keine allzu große Resonanz ausgelöst habe. „Wir hätten mit mehr gerechnet“, so Hiller, der im ATU oder nicht öffentlich ausgiebig darüber reden will. Hans Prell war „not amused“ über die Bemerkung von Wolfgang Kalmbach, dass sich die Gemeinde für die Sanierung des Notzinger Rathauses ordentlich an den Fördermitteln des Landes bediene. Prell ist aber noch vieles unklar am Arche-Konzept. „Wir brauchen knallharte Fakten.“ ih


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