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Zahlen und Fakten zur Ausbildung in der Region

Anfänger: Bis Ende September haben 2 684 Bewerber im Bezirk der Arbeitsagentur eine Ausbildung angetreten. 1 088 besuchen weiter die Schule oder haben sich für ein Studium oder Praktikum entschieden. 268 haben statt eine Ausbildung zu beginnen, direkt eine Arbeitsstelle angenommen. Einen Freiwilligendienst oder den Dienst bei der Bundeswehr haben 154 junge Leute angetreten.

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Profil: 77 Prozent der Bewerber sind unter 20, 60 Prozent männlich, etwa 55 Prozent haben einen Realschulabschluss. Die Zahl der Bewerber mit und ohne Hauptschulabschluss ist gesunken. Dafür steigt jene der Bewerber mit Realschulabschluss, Fachhochschulreife oder allgemeinem Hochschulreife.

Förderung: Die Ausbildungsförderung betrug 2016/17 insgesamt rund 9,4 Millionen Euro. Ein Appell der Arbeitsagentur an die Arbeitgeber: Um freie Plätze besetzen zu können, sollten auch vermeintlich schwächere Bewerber berücksichtigt werden, da es eine ganze Reihe an ausbildungsbegleitenden Hilfen gebe, die unterstützend eingesetzt werden. Ebenso nicht aus den Augen verlieren sollte man bereits etwas ältere Bewerber.

Kirchheim: In der Kirchheimer Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit wurden im Berichtsjahr 2016/17 insgesamt 667 Ausbildungsstellen gemeldet (Vorjahr: 755). Bewerber gab es 692 (Vorjahr: 627), was einem Plus von 10,4 Prozent entspricht. Die gestiegene Bewerberzahl hängt auch mit der wieder verstärkt durchgeführten Beratung an Schulen zusammen, lautet die Erklärung der Arbeitsagentur.

Ausnahme: Einzig die Geschäftsstelle Esslingen verzeichnet aktuell ein leichtes Plus an Ausbildungsstellen: Hier sind es 1 722 Plätze. Im Vorjahr waren es 1 694. eis