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Zensur durch Ministerin

Zum Artikel „Chemie-Riese Bayer setzt auf Sparkurs“ vom 10. April

Das Thema lautet: „Der Chemie-Riese Bayer und die Bundesregierung“. Die Fakten: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ein Gutachten erstellt, das bestätigt, dass durch Glyphosat Krebs ausgelöst werden kann. Das „Bundesinstitut für Risikoforschung“ hat nun durch eine einstweilige Verfügung untersagt, dass dieses WHO-Gutachten veröffentlicht wird.

Das ist eindeutig Zensur! Wer als einfacher Bürger bekommt das schon mit? Zum Glück gibt es Bürgerinitiativen, die hellwach und kritisch sind und das öffentlich machen. Nun muss die Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner klarstellen, wem das „Bundesinstitut für Risikoforschung“ verpflichtet ist: dem Bürger oder dem Profit des Chemie-Riesen Bayer. Eine Ministerin, die bereits unter Umgehung des Umweltbundesamtes 18 neue Ackergifte zugelassen hat, die Bienen töten. Im Zweifelsfall wird sie sich wohl für die Profite von Bayer und gegen das Wohl der Bürger entscheiden. So werden wir „regiert“ . . .

Martin Brost, Dettingen

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