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Zitate über Karl May

Frederick Hetmann hat in seiner Karl-May-Biografie für Jugendliche diesen als „absoluten Erzähler“ bezeichnet. Er habe das Talent, einen inneren Film so in Worte zu fassen, dass vor dem inneren Auge des Lesers genau die gleichen Bilder entstehen.

Klaus Mann sah in Karl May den „Cowboy Mentor of the Führer“. Dass eine ganze Generation brutal wurde, läge teilweise am bösen Einfluss von Karl May. Dies, so Bernd Löffler, sie eine „absolute Fehleinschätzung“.

Arno Schmidt kritisierte Mays Massenproduktion und die Ähnlichkeit seiner Helden, sie seien eineiige Hundertlinge. Die einzige Figur, die man als Mensch sehen könne, sei Hadschi Halef Omar.

Hans Wollschläger, erster Karl-May-Biograf nach dem Zweiten Weltkrieg, schrieb: „Er war ein Mensch, der ungezählten Millionen das Unglück erleichtert, das Glück vermehrt hat, und er war letzten Endes auch ein großer Schriftsteller.“

Bertha von Suttner, die Karl May noch acht Tage vor seinem Tod 1912 gehört hatte, schrieb in ihrem Nachruf: „In dieser Seele lodert das Feuer der Güte.“ pd

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