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ZOOM-Schulung im BürgerTreff

Mit anderen Menschen in Kontakt zu bleiben, sich mit ihnen auszutauschen und am sozialen Leben teilzunehmen, ist wichtig wie eh und je. Gerade älteren Menschen, denen Reisen zu beschwerlich und die in Zeiten von Corona einer höheren Gefährdung ausgesetzt sind, sollte es ermöglicht werden, mit ihren Lieben und Bekannten in möglichst einfacher Weise in Verbindung zu treten. Dies ist natürlich fast immer per Telefon möglich. Will man sich dabei aber auch sehen und vielleicht auch noch schriftliche Informationen austauschen, gibt es dafür digitale Lösungen, die effektiv und dabei für Nicht-Professionelle auch noch kostenlos sind.

Wir im BürgerTreff haben das aus der Geschäftswelt bekannte Videokonferenzprogramm „Zoom“ ausgesucht, mit dem wir interessierte Aktive vertraut machen wollten. Dazu wurden in der 1. Augustwoche 2020 zwei Kurse organisiert, an denen insgesamt acht Personen in einem virtuellen „Zoom“-Schulungsraum teilnahmen. Nachdem sich alle Teilnehmer „versammelt“ hatten, wurden die einzelnen Funktionen des Programms und die Rollenverteilung zwischen Gastgeber (host) und Teilnehmern erklärt. Da dies alles innerhalb von „Zoom“ stattfand, konnten die Teilnehmer gleich alles ausprobieren und damit ihre neu erworbenen Fertigkeiten vertiefen. Es war auch möglich, einem Teilnehmer, der bereits einige Erfahrungen mit einem ähnlichen Programm gemacht hatte, eine Lösung für seine spezielle Frage anzubieten.

Nun heißt es für die „Zoomer“, das Programm auch zu nutzen und dadurch zum Gebrauchsgegenstand zu machen. Videokonferenzen können und sollen auch nicht die persönliche Begegnung vollständig ersetzen. Wenn Letztere aber nicht möglich ist, sind sie eine gute Alternative, Kontakte aufrechtzuerhalten und zu pflegen.

Joachim Hörig

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