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Zu Pfälzer Saumagen, Flammkuchen und Viertele

Weilheim. Nach einer gelungenen Radausfahrt in den Norden zog es das Weilheimer ­Seniorenforum beim nächsten Ausflug in die Südpfalz, allerdings ohne Drahtesel. Ums kurz zu machen: Die Ü80-Damen brachten es auf den Punkt mit ihrer Aussage „So ebes gmiatlichs ond schees hem mr scho lang nemme gmacht“. Los ging’s morgens um 10 Uhr mit einer Stadtführung in Bad Bergzabern, nachdem sich der Frühnebel verzogen hatte. Der Spaziergang von der im 12. Jahrhundert erbauten Marktkirche mit seperatem, dreimal aufgestocktem Turm dauerte allerdings länger als geplant. Danach ging es weiter durch die Altstadt, entlang der ehemaligen Stadtmauer mit der über 600-jährigen Mühle und dem dicken Turm weiter zur Bergkirche und zum Schloss. Auffallend dabei war, wie viele neue Häuser die Stadtmauer als Hauswand nutzen. Der eingeplante Hock im Städtle musste allerdings ausfallen. Mit dem Bus ging’s durch die Weinberge weiter unter die Rietburg, wo eine fast 70-jährige Sesselbahn die Gäste gemütlich nach oben gondelte. Die wurden dort mit einem herrlichen Panorama über den Pfälzer Wald bis in die Rheinebene belohnt. Nach einer kurzen Wanderung durch die Weinberge und dem Test der ersten reifen Früchte bummelten die Senioren durch die Theresienallee von Roth. Die Probiererle in den Weinhöfen fielen allerdings aus, da sich die Winzer auf die Weinfeste vorbereiteten. Zum Abschluss stand noch der Besuch der Brunnenterrasse in Edesheim an, wo Flammkuchen, Saumagen und Viertele das Leben versüßten, bevor es wieder zurück in die Heimat ging.


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