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Zwei aus sieben reichen

Turnen Mit dem Heimwettkampf gegen die TG Hanauerland beginnt für den VfL Kirchheim heute die Zweitligasaison. Für den anvisierten Klassenerhalt sind zwei Siege nötig.

Mit neunfacher Manpower geht der VfL in die Zweitligasaison. Foto: pr
Mit neunfacher Manpower geht der VfL in die Zweitligasaison. Foto: pr

Nachdem 2020 coronabedingt keine ­Wettkämpfe auf Ligaebene stattgefunden hatten, stehen die Kirchheimer Turner in den Startlöchern für die am heutigen Samstag beginnende Bundesliga-Saison. Mut macht da ein Blick zurück: Vor zwei Jahren hatten die Kirchheimer eine glänzende Runde und sind in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Durch den Ausfall der Vorsaison musste sich das Team lange gedulden, um die Herausforderung „Klassenerhalt“ anzugehen - nun ist es so weit.

Insgesamt stehen sieben Wettkämpfe auf dem Programm, davon drei in der heimischen Raunersporthalle und vier auswärts. Mindestens zwei Siege muss das Team erzielen, um das Saisonziel zu erreichen. Dabei setzt die Kirchheimer Mannschaft traditionell auf die eigenen Kräfte. Marcus Bay, mehrfacher baden-württembergischer Meister und Teilnehmer an den diesjährigen Deutschen Meisterschaften, steht an der Spitze der Mannschaft, gefolgt von den erfahrenen Turnern wie Yasin El Azzazy, Manuel Halbisch, Julian Hausch, Manuel Hofmann, Markus Neher, Moritz Pohl und Henning Weise. Ergänzt wird das Team mit den Gerätespezialisten Nico Hofmann und Benjamin Leitner.

Zwei Verstärkungen

Neu in der Mannschaft ist Alexander Kircher, Nachwuchstalent und Jugendnationalturner mit Kirchheimer Wurzeln, der aktuell im Landesleistungszentrum in Stuttgart trainiert. An vier Wettkampftagen wird das Team durch den ehemaligen englischen Jugendnationalturner Daniel Lee verstärkt. Genau an diesen Wettkampftagen rechnet sich das Team gute Siegchancen aus.

Am heutigen Samstag startet der VfL mit dem Heimwettkampf gegen die TG Hanauerland. Aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen muss das Kirchheimer Team die Heimwettkämpfe allerdings ohne Zuschauer durchführen. Die limitierte Personenzahl für die Raunersporthalle reicht gerade aus, um die beiden Wettkampfteams und wenige Akkreditierte zu beherbergen. mp

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