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Zweite Heimat: Der Kirchheimer Bahnhof

Als Taxi-Fahrerin verbringt man oft Zeit an Bahnhöfen - und das kann oft ziemlich unangenehm werden. „Hier an den Haltestellen sieht es immer schlimm aus“, erklärt die Fahrerin eines Taxiunternehmens aus der Region. Um ihren Müll wegzuschmeißen, müssen die Taxi-Fahrer weit laufen. Für viele zu weit. „Oft schmeißen sie den Müll einfach aus dem Fenster“, sagt die Frau.

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Finden die Fahrer doch einen Mülleimer, dann ist dieser oft überfüllt - oder schlimmer: Eine Ratte hüpft ihnen entgegen. „Wir haben hier sozusagen Haustiere“, scherzt die Taxi-Fahrerin.

An der Kriminalität hat sich ihrer Meinung nach über die Jahre hinweg nichts geändert. „Am Bahnhof sind immer dieselben Dealer und verkaufen ihre Drogen“, sagt die Frau.

Besonders schlimm findet die Taxi-Fahrerin den Zustand der Toiletten. „Man muss dafür 50 Cent zahlen, und dann hat es dort weder Seife noch Klopapier, und es ist nicht wirklich sauber“, beschwert sie sich. Als Ausweichmöglichkeit haben die Taxi-Fahrer die Toilette in der Bäckerei - doch die hat spätabends schon geschlossen und am Wochenende schon um 13 Uhr zu. sei