lps/Jk. Eine Alternative zur Bestattung auf einem Friedhof ist die sogenannte Wald- oder Baumbestattung, die sich besonders bei naturverbundenen Menschen großer Beliebtheit erfreut. Hierfür wird die Asche des Verstorbenen in einer biologisch abbaubaren Urne an der Wurzel eines Baumes beigesetzt, der sich in einem eigens dafür ausgewiesenen Areal befindet. Der Baum kann bereits zu Lebzeiten ausgewählt und über mehrere Generationen genutzt werden. Diese Art der Bestattung soll die Rückkehr des Verstorbenen in den Naturkreislauf symbolisieren. In der Regel handelt es sich bei den Wäldern um naturbelassene Waldgebiete, die jedoch meist über einen Andachtsplatz verfügen, so dass Angehörige angemessen Abschied nehmen können. Christliche Trauerfeiern sind daher genauso durchzuführen
wie andere religiöse Rituale oder sonstige Abschiedszeremonien. Auf Wunsch kann an der Grabstelle ein Namensschild angebracht werden. Ein großer Vorteil dieser Art der Bestattung: Angehörige müssen sich nicht um die Grabpflege kümmern, da diese gewissermaßen von der Natur übernommen wird. Übrigens: Kommt es durch Sturm oder ähnliches zu schweren Schäden am Baum, ist normalerweise vertraglich genau festgelegt, wie damit verfahren wird. Sollte der Baum zu schwer beschädigt sein, wird in der Regel eine Ersatzpflanzung durchgeführt.
Rückkehr in den Kreislauf der Natur
