Schüleraustausch der Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule (JFS) mit Málaga
Reise ins Land der Orangenbäume

An einem Junitag um Punkt 5.55 Uhr begann für 20 Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrerinnen aus der elften Klasse der Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule (JFS) die Reise nach Málaga.

Kirchheim/Málaga. Drei Wochen zuvor waren 20 spanische Schüler mit zwei Lehrern nach Kirchheim gekommen, um die Stadt und die Umgebung näher kennenzulernen. Auf dem Programm standen Städte wie Ulm, Tübingen und Stuttgart mit ihren Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel dem Ulmer Münster.

Außerdem bekamen die Austauschschüler einen Einblick in den schwäbisch-ländlichen Alltag, der für sie, die meist nur kleinere Apartments in Málaga bewohnen, etwas Erstaunliches war, da hierzulande ein Großteil in eigenen Häusern lebt. Die Woche verstrich wie im Fluge, die Schüler sammelten tolle neue Erfahrungen und Freunde und freuten sich riesig auf das baldige Wiedersehen in der spanischen Großstadt.

Um circa 8.30 Uhr wurden die deutschen Austauschschüler in Málaga auf dem Flughafen von strahlendem Sonnenschein begrüßt. Mit großer Begeisterung seitens der Spanier wurden die Gäste willkommen geheißen, wobei die Gastgeber in einem eigens kreierten Plakat ihre erlernten Deutschkenntnisse zutage brachten.

Nachdem die Schüler die Vielfalt ihrer Schule gezeigt hatten, mit Flamenco, der spanischen Gitarre und einer Präsentation über Málaga, bezogen die Kirchheimer ihre Unterkünfte für die nächsten sieben Tage. Samstags besichtigten sie das Stadtzentrum, den neuen Hafen, den Botanischen Garten, das Rektorat der Universität und den überwältigenden großen Markt inmitten der Stadt.

Trotz des Pflichtprogramms kamen die Interessen der jungen Deutschen wie Shoppen, Baden und Sonnen nicht zu kurz. In bekannten Städten wie Sevilla und Ronda entdeckten sie die wunderschönen Seiten von Andalusien. Die Kathedrale, eines der wichtigsten Markenzeichen Sevillas, mit prächtigen Orangenbäumen in den Innenhöfen war ein Höhepunkt. Ein weiterer Programmpunkt war die Besichtigung von Isofoton, einem weltweit operierenden Fotovoltaik-Unternehmen.

Nach vielen wertvollen Eindrücken, interessanten Sehenswürdigkeiten und dem Kennenlernen der so unterschiedlichen Kultur der Andalusier flogen die Schüler wieder nach Hause.hw/jd