LK. Ein schöneres Zuhause muss kein teures Projekt sein. Wer gezielt an den richtigen Stellen ansetzt, kann mit wenig Aufwand und überschaubarem Budget erstaunlich viel verändern. Der Trick liegt darin, Räume neu zu denken – mit Ideen, die über neue Kissenhüllen oder frische Wandfarbe hinausgehen.
Ein Stil-Update gelingt etwa durch den gezielten Einsatz von Licht. Statt auf eine zentrale Deckenleuchte zu setzen, bringen mehrere, unterschiedlich hohe Lichtquellen Atmosphäre und Tiefe in den Raum. Eine Kombination aus Stehlampe, Tischleuchte und LED-Leiste wertet selbst einfache Möbel auf.
Auch bei Möbeln lohnt der Blick auf Upcycling-Ideen: Ein alter Holztisch bekommt mit Leinöl und neuen Griffen plötzlich Designcharakter. Kommoden oder Regale wirken hochwertiger, wenn man sie mit neuen Fronten oder angesagten Möbelfolien versieht – ein Effekt, der an maßgefertigte Stücke erinnert, aber nur einen Bruchteil kostet.
Unterschätzte Raumgestalter
Textilien sind unterschätzte Raumgestalter. Statt neue Vorhänge zu kaufen, kann man vorhandene Stoffe färben oder kürzen lassen, um sie moderner wirken zu lassen. Teppiche in Layer-Optik – also mehrere kleine Teppiche überlappend gelegt – schaffen zudem optische Zonen, ohne neue Anschaffungen nötig zu machen.
Und wenn das Budget besonders knapp ist, sorgen strukturierte Wände mit selbstklebenden Paneelen oder Stuckprofilen aus Hartschaum für ein sofortiges Upgrade. Sie sind leicht zu verarbeiten, reversibel und verleihen jedem Raum ein Stück Individualität. So wird aus „kleinem Budget" schnell „großes Wohnen".

