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2020 wird die Luft für gute Ergebnisse dünner

2018 war im Lenninger Wald außergewöhnlich: Mit 3200 Festmetern lag der Einschlag 500 Festmeter über der Norm. Alleine 1400 Festmeter hatten die Forstleute an der Hochwangsteige aus dem Wald geholt. „Das ist super gelaufen“, so das Resümee von Revierleiter Alexander Klein. Insgesamt erwirtschaftete der Wald das Rekordergebnis von 52 000 Euro.

2019 fielen lediglich 20 Festmeter Käferholz an, durch das Eschentriebsterben dagegen 231 Festmeter. Insgesamt beläuft sich der Einschlag auf 2900 Festmeter. 80 Prozent davon entfallen auf Laub-, die restlichen 20 Prozent auf Nadelholz. Klein erwartet ein deutliches Plus: Statt der geplanten 6000 Euro wirft der Wald voraussichtlich 20 000 Euro ab.

2020 wird die Luft für gute Ergebnisse dünner. Klein geht von „einem mickrigen Überschuss“ von 2200 Euro aus. Vorgesehen ist ein Hiebsatz von 2800 Festmetern Laubholz. Der Förster kann sich vorstellen, an dem landesweiten Projekt „1000 Bäume für 1000 Kommunen“ mitzumachen. In Kleingruppen könnten dazu Vereine oder Schüler ins Boot geholt werden.ank

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