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Am Ende wartet eine Wand

Das Einzelzeitfahren auf der 13. Etappe der Spanien-Rundfahrt geht heute über 33,2 Kilometer entlang der wilden Atlantikküste Galiziens am äußersten Westzipfel der iberischen Halbinsel. Eine landschaftlich reizvolle Strecke, für die die Fahrer allerdings kaum einen Blick haben werden. Auf dem Flachkurs, auf dem allein der allgegenwärtige Wind an Spaniens grüner Küste eine Rolle spielen wird, heißt es: volles Tempo bis zum spektakulären Finale.

Vor dem Ziel auf dem 278 Meter hoch gelegenen Mirador de Ézaro, einem Aussichtspunkt nahe des Zielortes Dumbria, wartet auf den letzten knapp zwei Kilometern eine durchschnittliche Steigung von 15 Prozent auf die Fahrer. Höhepunkt im wahrsten Sinne ist eine 30-Prozent-Rampe, die selbst die 24 Steigungsprozente am Sonntag auf dem Weg zum Angliru in den Schatten stellt. Weil die Steigung mit einer Zeitfahrmaschine aufgrund der Übersetzung nicht zu schaffen wäre, ist es den Fahrern erlaubt, vor Beginn des Anstiegs auf ein normales Straßenrad mit Bergübersetzung zu wechseln. bk


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