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Au-pairs dürfen nicht mehr einreisen

In den USA hatten sich gemäß der John-Hopkins-Universität bis gestern 246 000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 6 000 Patienten starben. Zum Vergleich: In Deutschland gab es zum gleichen Zeitpunkt rund 84 000 Infizierte und 1 100 Tote. Den örtlichen Gesundheitsbehörden zufolge waren es in New York City 50 000 Infizierte. 1 500 Menschen sind mit dem Virus gestorben. Im Bundesstaat Massachusetts sind rund 8 000 Menschen an Covid-19 erkrankt und über 100 gestorben.

Im Bundsstaat Massachusetts, dessen größte Stadt Boston mit 618 000 Einwohnern ist, haben inzwischen mit Ausnahme von Lebensmittelläden die Geschäfte geschlossen, Essen darf nur abgeholt oder geliefert werden und Treffen von mehr als zehn Personen sind verboten. Seit Mitte März sind die Schulen und Universitäten geschlossen, Spielplätze gesperrt. Spaziergänge sind erlaubt, nicht aber das Ausüben von Mannschaftssportarten. Vorerst gelten die Beschränkungen bis Mitte Mai.

Boston ist einer der Flughäfen, den US-Amerikaner, die aus dem Ausland kommen, noch anfliegen dürfen. Europäer dürfen jedoch auch dort nicht mehr einreisen.

Die Au-pair-Agentur, über die Agata Ososinska eingereist ist, organisiert bis Juni keine neuen Einreisen für Au-pairs mehr. Momentan läuft eine Petition, die erlauben soll, dass Au-pairs länger als zwei Jahre in Amerika bleiben dürfen. „Niemand weiß, ob sie Erfolg hat, aber einen Versuch ist es wert“, sagt Agata Ososinska. Sie selbst hat durch die Verlängerung bis Anfang 2021 die derzeit gültigen zwei Jahre bereits ausgeschöpft.ank

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