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„Aus der Oberliga zu Real Madrid“

Jannik Steimle stand in Notzingen Rede und Antwort. Foto: Markus Brändli
Jannik Steimle stand in Notzingen Rede und Antwort. Foto: Markus Brändli

Interview Stargast an der Rennstrecke in Notzingen war Profi Jannik Steimle (23) aus Weilheim - unübersehbar im blauen Outfit seines neuen Arbeitgebers Deceuninck-Quick-Step, bei dem er kürzlich einen Zweijahresvertrag unterschrieben hat. Der Rennstall aus Belgien gilt in Radsportkreisen als das beste Team der Welt. Von Klaus Schlütter

 

Was führt Sie nach Notzingen?
Ich treffe hier viele Bekannte. Ich bin ja auch schon im Heuer-Cup gefahren, in den ersten beiden Rennen.

Haben Sie schon realisiert, dass Sie nun in einer anderen Liga mit Superstars wie Alaphilippe oder Gilbert als Teamkollegen fahren?
Für mich hat sich ein Kindheitstraum erfüllt. Im Vergleich mit dem Fußball ist es, als wenn man bisher in der Oberliga gespielt hat und jetzt bei Real Madrid. Es war ein langer, harter Weg dahin, aber die Anstrengungen haben sich gelohnt.

Welche Aufgabe werden Sie im neuen Team übernehmen?
Mir wurde noch keine Rolle zugeteilt. Ich sehe mich hauptsächlich als Klassiker-Fahrer für die Eintagsrennen.

Die Saison ist beendet. Wie überbrücken Sie die Winterpause?
Ich mache jetzt vier Wochen Urlaub. Von 9. bis 20. Dezember geht‘s nach Calpe in Spanien ins Trainingslager. Danach werde ich mich zu Hause im Fitnessstudio oder, wenn Schnee liegt, mit Skilanglauf fit halten für das erste Rennen im Januar, der „Tour Down Under“ in Australien.“

Ihr konkretes Ziel für die kommende Saison?
Am 21. Juni findet in Stuttgart die deutsche Meisterschaft statt. Den Termin habe ich mir im Kalender rot angestrichen. Auf heimischem Boden möchte ich das Bestmögliche herausholen.

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