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Botschafterinnen für Agrarprodukte aus der Region

Ursprünglich entstand die Idee zu den Agrarbotschafterinnen, um Frauen aus dem ländlichen Gebiet eine zusätzliche Einnahmequelle zu erschließen. Gleichzeitig sollten regionale Produkte besser und glaubwürdiger vermarktet werden. Zielgruppe sind Bäuerinnen und Frauen, die sich mit Land- und Hauswirtschaft auskennen, flexibel sind und gerne mit Menschen umgehen. Projektträger ist die Arbeitsgemeinschaft der Landfrauen, das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und die Marketinggesellschaft für Agrarprodukte (MBW). Die Ausbildung findet bei Bedarf einmal jährlich zu Beginn des Jahres statt. Sie umfasst Wissensvermittlung, rechtliche Aspekte, Ernährungskunde sowie Beratungs- und Verkaufstechniken. Dazu kommen Praxistage bei den Produzenten. Zu den fünf Schulungstagen und vier Praxistagen der Basisschulung kommen jährliche Weiterbildungstage. Die Frauen arbeiten auf selbstständiger Basis. Neben den Aktionen im Einzelhandel gibt es auch Einsätze beispielsweise beim Kirchentag, bei Gartenschauen, der Grünen Woche in Berlin, der Tour de Ländle und der Slow-Food-Messe.mor


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